Quelle: NRZ

 

Langenfeld. Bundesumweltminister besuchte Langenfelder Reitschule und klopfte mit seiner Rede den Zuhörern auf die Schulter.

In ländlicher Atmosphäre, in der würzig nach Pferden riechenden Landes Reit- und Fahrschule auf Gut Langfort, hatte sich der Stadtverband der CDU Langenfeld zum Zuhören versammelt. Solist des Abends im Saal mit Blick in die Reithalle war Bundesumweltminister Norbert Röttgen mit seinem Vortrag zum Thema „Nachhaltig wirtschaften: Chance für die Zukunft!“

Den rund 140 Gästen im Saal bietet Röttgen innerhalb einer guten halben Stunde einen Rundblick durch Nachhaltigkeit, Artensterben und Weltpolitik. Wie ein Dirigent gibt der Umweltminister mit den Händen seinen Stichwörtern den Einsatz. Große Themen erscheinen, wie die Schöpfung, Milliarden von Menschen und ihre Lebensweise, unser CO2-Budget und die Wirtschaftskrise. Der Redner sieht als Grundmuster der Politik einen Wettstreit von Ordnungsprinzipien. In dieser Hinsicht zieht Röttgen Parallelen zwischen der Entwicklung sozialer Sicherungssysteme und der Natur.

Ermutigend klopft der Meckenheimer seinem Publikum auf die Schultern. Deutschland sei gut aufgestellt für die Zukunft, habe politische Glaubwürdigkeit, leistungsfähige Technologien und wirtschaftliche Führerschaft. Probleme sieht der Minister vor allem in China, Indien, Brasilien und Indonesien. Das seien Länder, in denen die Bürger, so Röttgen, „den gleichen Energiehunger haben wollen wie wir.“

Der 45-jährige Minister mit der Drahtbrille kommt gut an. Michaela Noll, Bundestagsabgeordnete für den Südkreis, erinnert daran, dass sie Röttgen schon im letzten Jahr als geeignet für ein Ministeramt benannt hatte. Hans-Dieter Clauser, Landtagsabgeordneter und Organisator des Vortrags, legt Wert darauf, dass Zuhörer nicht nur aus den Reihen des eigenen Stadtverbands kommen. Eine kleine Gruppe der Jungen Union, die Herren teilweise mit modischen Emo-Frisuren, hat gern zugehört. „Meine Erwartungen haben sich auf jeden Fall erfüllt“, findet der Langenfelder Stephan Rosenbaum (22).

Umweltpolitik als CDU-Markenzeichen

Clauser meint, Umweltpolitik sei „ein Markenzeichen der CDU“. Im Landtag sitzt der 60-Jährige gleich neben den Grünen, hört, was die politischen Gegner untereinander besprechen: „Wer 50 Plätze weiter sitzt, bekommt das Geblöke nicht mit.“

Kreis Mettmann, 12.03.2010, Max Glockner

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