Die Herausforderungen der demografischen Entwicklung hat die Stadt Langenfeld früh erkannt. Bereits zu Zeiten des Bürgermeisters Staehler wurde Marion Prell beauftragt, Schritte einzuleiten, um die Stadt auch in Zukunft für die ältere Generation lebens- und liebenswert zu gestalten, erklärte die Erste Beigeordnete während ihrer Informationsveranstaltung zum Thema „Langenfeld im Jahr 2030“, zu dem die Junge Union vergangene Woche eingeladen hatte.

Eine Erkenntnis freute die beim Vortrag anwesenden Jugendlichen ganz besonders: Auf den Wandel zu reagieren bedeutet eben nicht, nur Seniorenpolitik, sondern Generationenpolitik zu betreiben. So seien Familie und Jugend gleichermaßen von der demografischen Entwicklung betroffen, betonten Mitglieder der Jungen Union.

Im Jahr 2030 wird die Einwohnerzahl Langenfelds um 1,3 Prozent geschrumpft sein. Gravierender ist jedoch die Umverteilung der Altersstruktur. Während die Null- bis Dreijährigen um 14 Prozent zurückgehen werden, wird sich die Anzahl der über 80-Jährigen fast verdreifachen. Um die steigende Altersarmut zu bekämpfen, werden auf die Stadt deutlich höhere Ausgaben zukommen. Das Erwerbspotential wird dagegen aufgrund der wenigen Nachgeborenen sinken. „Die Entwicklung zeigt uns, dass es zum Anstieg der Rente auf 67 Jahre keine Alternative gibt“, machte Marion Prell deutlich.

Unmittelbare Ziele für Langenfeld, um der demografischen Entwicklung zu begegnen, seien die Anwerbung von qualifizierten jungen Leuten durch Standortattraktivität sowie die strukturelle Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Neben guten Bedingungen für den Nachwuchs müsse auch die Erleichterung der Pflege älterer Familienmitglieder besondere Aufmerksamkeit erhalten.

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