Michala Deflefs-Doege zu Besuch bei der JU

LANGENFELD. Der Stadt Langenfeld geht es auch nach der großen Wirtschafts- und Finanzkrise finanziell gut, insbesondere im Vergleich zu den umliegenden Städten.

„Auch wenn an der ein oder anderen Haushaltsstelle Kürzungen gemacht werden mussten, kommt der Schuletat nicht zu kurz, im Gegenteil“, erklärte Michaela Detlefs-Doege, Ratsfrau und Vorsitzende des Schulausschusses in Langenfeld, bei einer Sitzung der Jungen Union. „In Langenfeld wird dank der Qualitätsoffensive für jeden Schüler ein zusätzlicher Betrag von 120 Euro zur Verfügung gestellt. Ein Betrag, von dem andere Städte nur träumen können.“

Bei der Sitzung der Jungen Union am vergangenen Mittwoch, den 23. März ging es aber um mehr, als die finanzielle Ausstattung der Schulen in Langenfeld. Da die Junge Union Langenfeld ab Mitte April einen Arbeitskreis zum Thema Schulpolitik gründet, wurde mit Michaela Detlefs-Doege über die momentane Schullandschaft und Situation in Langenfeld gesprochen, aber auch die Situation im Land Nordrhein-Westfalen erläutert.

So sprachen die Jugendlichen mit der CDU Kommunalpolitikerin, die auch den Arbeitskreis „Bildungspolitik“ im CDU Kreisvorstand übernommen hat, über den Schulversuch der Minderheitsregierung. Die „Einheitsschule“ von früher wird heute von der rot-grünen Minderheitsregierung als „Gemeinschaftsschule“ bezeichnet. Das Konzept ist recht identisch. Im Endeffekt soll es darauf hinauslaufen, dass alle Schulen zusammengelegt werden bzw. Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien aufgelöst werden.

Dieses Konzept lehnt die Junge Union kategorisch ab. „Aus Sicht der JU kann bei der Gemeinschaftsschule eine individuelle Förderung der Schüler und Schülerinnen, ob bei schwächeren Schülern oder andererseits bei den sehr guten Schülern, nicht gewährleistet werden“, so der Vorsitzende der Junge Union Langenfeld, Sebastian Köpp. Hingegen hält er das Konzept der CDU NRW, „Jedem Kind gerecht werden“, dessen Leitantrag am 12. März vom Landesparteitag verabschiedet wurde für zukunftsweisender und nachhaltiger. „Die Probleme, die mit dem Imageverlust der Hauptschule existieren, sind durch deren bloße_ Auflösung und Integration in eine Gemeinschaftsschule nicht vom Tisch“, erläuterte Sebastian Köpp. Beim Konzept der CDU NRW geht es darum, jeden Schüler und jede Schülerin für das Berufsleben so fit zu machen, dass er/sie für einen Berufsausbildung geeignet ist und dies durch eine individuelle Förderung. Standorte, die aufgrund des Präferenzwandels der Eltern nicht mehr angenommen werden, weil diese keine Perspektive ihres Kindes in einer Hauptschule sehen, und auch wegen der demographischen Entwicklung vor dem aus stehen, würden statt dessen in eine Verbundsschule umgewandelt, so die Idee der CDU, wo Schüler und Schülerinnen, differenziert nach ihren Stärken und Schwächen, gefördert werden können.

In Langenfeld ist jedoch vieles anders. Daher ist die Junge Union Langenfeld froh darüber, dass in Langenfeld die Hauptschulen eine hervorragende Arbeit leisten, die auch bei den Unternehmen in der Region anerkannt wird. Daher ist das Thema „Gemeinschaftsschule“ für Langenfeld per se aus der Sicht der JU vom Tisch, insbesondere aber auch, weil die CDU eine individuelle, nachhaltige Förderung der Kinder wünscht, und keinen „Einheitsbrei“, wo jeder nur so gut ist wie „der Schwächste“.

Der zukünftige Arbeitskreis „Schulpolitik“, der vom stellvertretenden JU Vorsitzenden Luis Herrmann geleitet wird, wird sich jedoch vornehmlich mit den kommunalen Problemen an den Schulen beschäftigen. So sollen Schülervertreter die Möglichkeit haben, in einer Diskussion mit der JU Wünsche, Ideen und Probleme anzusprechen, die die Junge Union gerne an sich nimmt und in die Arbeit der CDU Fraktion mit einbezieht.

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